Hundehalter leben länger

Hunde halten ihr Herrchen oder Frauchen auf Trab. Mit ihrem Bewegungsdrang fördern die Vierbeiner die Gesundheit der Besitzer so sehr wie kein anderes Haustier.

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“, lautet ein legendärer Satz des Komikers Loriot. Und wie die Forschung zeigt: wohl auch kürzer. Forscher der Universität Uppsala konnten diesen „Wau-Effekt“ auf die menschliche Lebenserwartung erst kürzlich durch eine bevölkerungsweite Studie nachweisen, in der sie die Krankengeschichten und Todesdaten von 3,4 Millionen Schweden zwischen 40 und 80 Jahren analysierten.

Hunde verringern das Sterberisiko
Dabei zeigte sich: Hundebesitzer werden in Kliniken weitaus seltener wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelt und tauchen auch viel später im Sterberegister auf als Menschen ohne bellende Mitbewohner. Das Risiko, innerhalb des zwölfjährigen Untersuchungszeitraums zu versterben, war für sie gut 22 Prozent geringer und die Wahrscheinlichkeit, ihr Leben durch einen tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verlieren, lag sogar fast 30 Prozent niedriger.

Hundebesitzer sind aktiver und schlanker
Wie kein anderes Haustier fordert der beste Freund des Menschen einen aktiven Lebensstil. Ohne Ausreden geht es Tag für Tag zum gemeinsamen Workout an die frische Luft. Daher verwundert es auch nicht, dass Hundehalter laut britischen Wissenschaftlern mit einer viermal höheren Wahrscheinlichkeit das empfohlene Pensum an körperlicher Aktivität erreichen – die Weltgesundheitsorganisation rät zu 150 Minuten Sport pro Woche.

Hundestreicheln als Antidepressivum
Natürlich ist Hund nicht gleich Hund. Aber allen gemein ist ihr positiver Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden. Hunde sind Seelentröster, erspüren auch ohne Worte die Gefühlslage des Menschen, beleben schwanzwedelnd den Alltag und übernehmen insbesondere bei Alleinlebenden oft die Rolle eines Familienmitglieds.

Dass Haustiere damit helfen, Lebenskrisen zu meistern, ist seit langem bekannt. Kardiologen und Psychologen „verschreiben“ daher Patienten mitunter zusätzlich einen Hund. Denn schon Streicheleinheiten von 15 bis 30 Minuten führen zur Ausschüttung von Antistress- und Glückshormone, die den Blutdruck so stark senken und die Stimmung ähnlich signifikant aufhellen wie so manches Herzmedikament oder Antidepressivum.

Gut zu wissen: Wenn sich Ihr vierbeiniger Freund doch einmal daneben benimmt, schützt Sie unsere Tierhalter-Haftpflichtversicherung vor teuren Schadenersatzansprüchen!

Quelle: GDV

 

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