Beschreibung

Ob ein Sturz von der Treppe, Burn-Out oder Probleme mit der Wirbelsäule: Sowohl beim Arbeiten, als auch in der Freizeit lauern viele Gefahren, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können. Immer häufiger sind auch psychische Erkrankungen die Ursache für eine Berufsunfähigkeit.

Jeder hat ein enormes Risiko, berufsunfähig zu werden. Auch Sie sollten privat vorsorgen, um Ihr Einkommen im Falle einer Berufsunfähigkeit zu sichern.

    Besonderheiten

    Gewinne, die der Versicherer erwirtschaftet, werden mit dem Beitrag verrechnet. Dadurch reduziert sich für Sie der zu zahlende Beitrag.

     

    Sie erhalten die vereinbarte Rente bereits dann, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben können.

     

    Berufsunfähigkeit heißt, seinen aktuellen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben zu können. Manche Tarife sehen sogar die volle Leistung vor, wenn die Berufsunfähigkeit zu mindestens 50 Prozent gegeben ist. Die Rentenzahlungen sind dann dem Grunde und der vereinbarten Höhe nach garantiert.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet nicht nur bei unfallbedingter Berufsunfähigkeit, sondern auch, wenn eine Krankheit die Ursache ist.

    So kann der Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente auch schon bei psychischen Erkrankungen entstehen.

    Mit dem Zusatzbaustein "Arbeitsunfähigkeit" erhalten Sie die vereinbarte Leistung bereits dann, wenn Sie mindestens sechs Monate ununterbrochen krankgeschrieben sind.

    Häufige Fragen

    Jeder, weil sie für jeden notwendig ist. Wichtig: Je jünger und gesünder desto günstiger. Daher möglichst frühzeitig an eine Berufsunfähigkeitsversicherung denken, denn warten kostet Geld und manchmal sogar die Ablehnung!

    Jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte scheidet schon jetzt wegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus.

    Aufgrund des steigenden Renteneintrittsalters auf 67 erhöht sich die Gefahr zusätzlich, vorzeitig berufsunfähig zu werden.

    Die staatliche Hilfe ist dürftig. Wer nach dem 01. Januar 1961 geboren ist und berufsunfähig wird, kann in jeden Beruf verwiesen werden, also gibt es keine Leistung.

    Selbst wenn die staatliche Erwerbsminderungsrente gezahlt wird, reicht sie zum Leben nicht aus, denn sie beträgt als grobe Faustregel nur circa 30 Prozent des letzten Bruttoeinkommens bei voller Erwerbsminderung und circa 15% des letzten Bruttoeinkommens bei halber Erwerbsminderung.

    Die optimale Berufsunfähigkeitsrente sollte so hoch sein, dass Sie Ihren Lebensstandard in etwa halten können.

    Ja. Tritt wegen einer psychischen Erkrankung (z.B. Depression, Burn-Out oder ähnlichem) die Berufsunfähigkeit ein, wird die Rente gezahlt.

    Es kommt nicht auf die Schwere der Krankheit oder des Unfalls an. Es kommt einzig und allein darauf an, dass Sie Ihren Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können.

    Nein, die private Berufsunfähigkeitsrente wird auf andere Einkünfte nicht angerechnet.

    Das hängt von der jeweiligen Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Es gibt Tarife mit einer steuerfreien Kapitalauszahlung am Ende der Laufzeit. Die meisten Tarife sehen eine Verrechnung der Gewinne mit dem Beitrag vor.

    Mit dem Zusatzbaustein "Arbeitsunfähigkeit" haben Sie auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit einen Rentenanspruch. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie mindestens sechs Monate ununterbrochen krankgeschrieben sind oder waren.